Beratungsangebot gegen Diskriminierung in MV wird landesweit gestärkt
Schwerin. Die Antidiskriminierungsberatung in Mecklenburg-Vorpommern wird seit März 2026 unter neuer Trägerschaft fortgeführt und landesweit ausgebaut. Der Antidiskriminierungsverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. übernimmt die Koordination. Im Verband engagieren sich 17 Organisationen, die sich für Antidiskriminierung einsetzen und diese als Querschnittsaufgabe verstehen.
Für Betroffene bleibt der Zugang zu vertraulicher, unabhängiger und niedrigschwelliger Beratung gesichert. Zwei Teams in Schwerin und Greifswald beraten weiterhin zu Diskriminierungserfahrungen, informieren über Rechte und begleiten bei weiteren Schritten. Der Trägerwechsel zielt darauf ab, die bestehende Arbeit zu sichern und das Angebot landesweit auszubauen.
„Diskriminierung ist für viele Menschen Alltag – auch im ländlichen Raum“, sagt Vorstandsmitglied Ulrike Seeman-Katz. „Wir wollen Betroffene wirksam unterstützen und die Sensibilität für das Thema stärken.“
Die bisherigen Träger – Flüchtlingsrat M-V e. V., Jugend kann bewegen e. V. und RAA M-V e. V. – haben die Beratungsstellen aufgebaut und bleiben als Mitglieder im Antidiskriminierungsverband eng eingebunden.
Die Finanzierung ist bis Januar 2028 gesichert: durch das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.
Antidiskriminierungsarbeit in MV – landesweit nachhaltig stärken
in Trägerschaft von: Antidiskriminierungsverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.
