Pressemitteilung

Mecklenburg-Vorpommern stärkt Schutz vor Diskriminierung

Schwerin. Mit der Übergabe des Zuwendungsbescheids an den Antidiskriminierungsverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. stärkt das Land die unabhängige Antidiskriminierungsberatung.

Die Justizministerin Mecklenburg-Vorpommerns, die Integrationsbeauftragte der Landesregierung, der Beauftragte für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, die Antidiskriminierungsstelle des Landes sowie Vertreter*innen des Verbandes berieten gemeinsam gestern in Schwerin über die weitere Zusammenarbeit und die Zukunft der Antidiskriminierungsarbeit im Land bei einem Fachgespräch.

Mit der Landesförderung wird die Beratung von Menschen, die Diskriminierung erfahren, weiter gesichert. In den vergangenen zwei Jahre dokumentierten die Beratungsstellen in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 220 Fälle. Bundesweit steigen die Fallzahlen auch stark an.

Diskriminierung schränkt die Teilhabe vieler Menschen ein. Umso wichtiger sind verlässliche Beratungsangebote und starke Netzwerke. Die Förderung bis Ende Januar 2028 gibt uns die Möglichkeit, diese Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern weiter auszubauen und nachhaltig zu sichern“, sagte Dr. Delphine Wollenberg, Geschäftsführerin des Antidiskriminierungsverbandes.

Die Beteiligten vereinbarten, ihre Zusammenarbeit fortzusetzen, die Sensibilisierungsarbeit zu stärken, die öffentliche Aufklärung zum Thema Diskriminierung auszubauen und gemeinsam eine diskriminierungssensible Kultur in Mecklenburg-Vorpommern zu fördern.

Kontakt:

Dr. Delphine Wollenberg
Geschäftsführerin

delphine.wollenberg@adv-mv.de

+49 (0) 160 – 74 74 026

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