Pressemitteilung

Antidiskriminierung ist demokratische Verantwortung

Schwerin. Eine lebendige Demokratie lebt davon, dass alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können. Der Schutz vor Diskriminierung und Ausgrenzung ist deshalb eine zentrale demokratische Aufgabe.

Der Antidiskriminierungsverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. ruft Bürger*innen mit Wahlrecht dazu auf, dies auch bei ihrer Wahlentscheidung zu berücksichtigen. Demokratische Parteien müssen sich klar und sichtbar für eine Antidiskriminierungskultur einsetzen.

Dazu gehören starke und verlässliche Beratungsstrukturen für Menschen, die Diskriminierung erfahren, ebenso wie konkrete politische Maßnahmen wie ein Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) für Mecklenburg-Vorpommern. Antidiskriminierung darf nicht nur dann Thema sein, wenn Diskriminierung zum öffentlichen Aufreger wird – sie muss dauerhaft Teil demokratischer Politik sein.

„Wer Demokratie stärken will, muss dafür sorgen, dass Menschen unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Religion, sexueller Identität oder anderen Merkmalen gleichberechtigt und frei von Diskriminierung leben können“, so Dr. Delphine Wollenberg, Geschäftsführerin des Verbandes.

Unser Appell an die Wahlberechtigten: Machen Sie Antidiskriminierung zu einem Kriterium Ihrer Wahlentscheidung. Unterstützen Sie demokratische Kräfte, die sich glaubwürdig für Vielfalt, Gleichberechtigung und den Schutz vor Diskriminierung einsetzen.

Kontakt:

Dr. Delphine Wollenberg
Geschäftsführerin

delphine.wollenberg@adv-mv.de

+49 (0) 160 – 74 74 026

Zum Inhalt springen